"Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sevilla

"Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sevilla

Beitragvon Alfred » 23. Jun 2017, 12:29

Hallo zusammen,

gerne möchte ich mich wieder hier beteiligen, auch wenn es mir momentan (noch) nicht gelingt, auch Bilder hochzuladen. Um trotzdem einen "substantiellen" Beitrag zu dem Thema "Anschlussflug Berlin - Sevilla" beizutragen, habe ich den Text der entsprechenden offiziellen Bekanntmachung kopiert:

Amtsblatt des Reichs-Postministeriums Nr. 41 vom 13. Mai 1930 Nr. 179/1930

Für Postsendungen, die dem Luftschiff „Graf Zeppelin“ auf seiner am 18. Mai in Friedrichshafen (Bodensee) beginnenden Südamerikafahrt mitgegeben und über Sevilla hinaus mit dem Luftschiff befördert werden sollen, bietet sich nach Abflug des Luftschiffs noch Gelegenheit zur Beförderung mit einem Versuchssonderflug auf der Strecke Berlin – Sevilla. Das Flugzeug verlässt Berlin am 19. Mai in den Morgenstunden und erreicht Sevilla am 20. Mai morgens früh. In Sevilla werden die mit diesem Anschlussflug eintreffenden Postsendungen dem Luftschiff zur Weiterbeförderung übergeben.
Zur Beförderung mit dem Anschlussflug Berlin – Sevilla werden gleichfalls gewöhnliche Briefe und Postkarten an Empfänger in beliebigen Bestimmungsorten zugelassen. Für die Anschrift der Sendungen, das Gewicht der Briefe, die Gesamtgebühren, das Freimachen, die Leitvermerke und Angabe der Absenderanschrift gelten die Bestimmungen des Amtsbl. Bf. Nr. 138/1930 S. 176.
Mit dem Anschlussflug Berlin – Sevilla werden ferner unter den selben Bedingungen gewöhnliche Briefe und Postkarten befördert, die zur Weitergabe mit Flugzeugen des Syndikats Condor in Rio de Janeiro nach Südbrasilien, Uruguay, Argentinien, Chile und Bolivien bestimmt und an Empfänger in diesen Ländern gerichtet sind. Für die Beförderungsstrecke ab Rio de Janeiro müssen die Sendungen außer den Vermerken für die Beförderung mit dem Luftschiff „Graf Zeppelin“ die Vermerke „Mit Luftpost in Brasilien“ oder „Mit Luftpost ab Rio de Janeiro“ tragen sowie entsprechend mit den Wertzeichen des Syndikats Condor (Geschäftsstelle in Berlin SW 68, Lindenstr. 35) freigemacht und bezettelt sein. Die Sendungen für die Anschlussflüge des Syndikats Condor ab Rio de Janeiro können auch an das PA in Friedrichshafen (Bodensee) zur Beförderung mit dem Luftschiff ab Friedrichshafen eingesandt werden (vgl. Amtsbl. Mitt. Nr. 1121/1930 S. 190).
Sämtliche Sendungen für den Anschlussflug Berlin – Sevilla sind in freigemachtem Umschlag (Gebühr wie für Sendungen des innerdeutschen Verkehrs) an das Luftpost-PA in Berlin C2 einzusenden und müssen am 18. Mai bis 24 Uhr dort vorliegen. Die Anschrift hat zu lauten: „Sendungen für den Anschlussflug zur Südamerikafahrt des Luftschiffs Graf Zeppelin – Luftpostamt Berlin C2“. Das Luft-PA entwertet die Postwertzeichen und Condor-Marken mit seinem Aufgabestempel und versieht die Sendungen außerdem mit dem Abdruck eines Sonderstempels „Anschlussfahrt zur Südamerikafahrt 1930 des Luftschiffs Graf Zeppelin“. Nach Übergabe an das Luftschiff in Sevilla erhalten die Sendungen noch den Abdruck des Sonderstempels „Luftschiff Graf Zeppelin Südamerikafahrt 1930“.
Die Deutsche Reichspost übernimmt keine Gewähr dafür, dass die mit Flugzeug bis Sevilla beförderten Postsendungen Anschluss an die Abfahrt des Luftschiffs „Graf Zeppelin“ erreichen.


Soweit der Text, dessen "Bürokratendeutsch" unsere fremdsprachigen Freunde hoffentlich nicht überfordert …

Neben der interessanten Formulierung, dass hier zwischen "Postwertzeichen" und "Condor-Marken" differenziert wird, gibt es im vorletzten Satz eine wichtige Information: der bekannte Sonderstempel der Südamerikafahrt stand in Berlin nicht zur Verfügung; er musste auf der ersten Etappe des Luftschiffs von Sevilla nach Recife im Bordpostamt abgeschlagen werden. Das erklärt einiges zu den Besonderheiten der Berliner Post hinsichtlich der fehlerhaften Leitwege, über die ich gerne anhand von Belegen berichten möchte. (Abwürfe über Praia und Bahia, Rundfahrt-Belege ..)

Eine Frage möchte ich noch stellen, die sicher nirgends besser als hier beantwortet werden kann:
In Klaus Brodowskis "K.B. Spezial Katalog für Zeppelinpost der ganzen Welt" findet sich im Band 1 auf Seite 279 unten dieser Satz:
"Der Anschlussflug Berlin - Sevilla wurde mit einem Flugzeug der Lufthansa ausgeführt, einer Junkers W33. Die Piloten Wiskant und Malis flogen mit planmäßigen Zwischenlandungen in Genf und Barcelona nach Sevilla und übergaben 291 Briefe und 282 Karten an das Luftschiff 'Graf Zeppelin'. Diese Poststücke erhielten aber keinen Transitstempel in Sevilla. In Rio de Janeiro gab es dann durch das Syndicato Condor einen Anschlussflug bis Florianopolis".

Zum "Anschlussflug bis Florianopolis" wissen wir dank Dieter Leders diesbezüglicher Forschungsarbeit inzwischen besser Bescheid, aber die von mir durch Fettdruck hervorgehobenen Beförderungszahlen sind völlig neu für mich: waren es tatsächlich so wenige Belege? Woher stammen diese Zahlen?
(Ich habe in meiner Sammlung nachgezählt: mit 12 Briefen und 19 Karten wären es über 5% der Gesamtanzahl …)

Jetzt hoffe ich, dass demnächst die Fehlermeldung "Konnte Dateianhang nicht nach ./files …..hochladen" ausbleibt …

Viele Grüße
Alfred
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon Polarfahrtsucher » 26. Jun 2017, 18:37

Hallo Alfred,

Alfred hat geschrieben:Eine Frage möchte ich noch stellen, die sicher nirgends besser als hier beantwortet werden kann:
In Klaus Brodowskis "K.B. Spezial Katalog für Zeppelinpost der ganzen Welt" findet sich im Band 1 auf Seite 279 unten dieser Satz:
"Der Anschlussflug Berlin - Sevilla wurde mit einem Flugzeug der Lufthansa ausgeführt, einer Junkers W33. Die Piloten Wiskant und Malis flogen mit planmäßigen Zwischenlandungen in Genf und Barcelona nach Sevilla und übergaben 291 Briefe und 282 Karten an das Luftschiff 'Graf Zeppelin'. Diese Poststücke erhielten aber keinen Transitstempel in Sevilla. In Rio de Janeiro gab es dann durch das Syndicato Condor einen Anschlussflug bis Florianopolis".

Zum "Anschlussflug bis Florianopolis" wissen wir dank Dieter Leders diesbezüglicher Forschungsarbeit inzwischen besser Bescheid, aber die von mir durch Fettdruck hervorgehobenen Beförderungszahlen sind völlig neu für mich: waren es tatsächlich so wenige Belege? Woher stammen diese Zahlen?
(Ich habe in meiner Sammlung nachgezählt: mit 12 Briefen und 19 Karten wären es über 5% der Gesamtanzahl …)


ich denke hier sind lediglich die Belege mit Condor Zusatzfrankatur gemeint.

Bild

Im Sieger Katalog ist unter 57 TT zu lesen:
Anschlußflug ab Rio, Zusatzfrankatur mit Condor-Flugpostmarken 291 Briefe, 282 Karten

Die "normalen" Belege die über den Berliner Anschlußflug zugeliefert wurden, dürften in der Tat wesentlich mehr gewesen sein.

Viele Grüße
Klaus

P.S. Habe es geschafft hier Bilder hochzuladen, allerdings keine ideale Lösung :!:
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon Alfred » 3. Jul 2017, 16:15

Hallo Klaus, hallo zusammen,

Polarfahrtsucher hat geschrieben:Im Sieger Katalog ist unter 57 TT zu lesen:
Anschlußflug ab Rio, Zusatzfrankatur mit Condor-Flugpostmarken 291 Briefe, 282 Karten
Die "normalen" Belege die über den Berliner Anschlußflug zugeliefert wurden, dürften in der Tat wesentlich mehr gewesen sein.


Richtig: das hätte mir auch auffallen können, als ich die Zahl bei Brodowski las! Da ha er wohl etwas durcheinander gebracht … Ich habe dann in meinen Unterlagen recherchiert, woher die Zahlen im Sieger-Katalog stammen: fündig geworden bin ich bei Berezowskis "Handbuch der Luftpostkunde - Zeppelinposten" von 1930". Da steht eindeutig (bei meinem Nachdruck von 1981 auf Seite 75 recht unten) "Es wurden nur 291 Brief und 282 Karten mit CONDOR-Marken als Zusatzfrankatur von Berlin aus befördert". Nun wissen wir allerdings inzwischen, dass das Berezowski-Handbuch auch einige Informationen enthält, die sich im Lauf der Zeit als falsch herausgestellt haben. So könnte ich mir auch gut vorstellen, dass in den genannten Zahlen die gesamte Post mit Condor-Zusatzfrankatur (auch aus Friedrichshafen und die - seltene - Bordpost) enthalte ist - dass die Stückzahl anhand der von der Berliner Condor-Agentur verkauften Condor-Marken ermittelt wurde.

Interessant ist der folgende Abschnitt bei Berezowski beim Thema "Anschlussflug Berlin - Sevilla": "Während die zum Abwurf in Santa Cruz bestimmten Postamt- und Bordsendungen in Praia abgeworfen worden waren, gelangten die mit dem gleichen Bestimmungsort versehenen Stücke des Anschlussfluges bis Pernambuco, wurden durch die brasilianische Postverwaltung mit dem nächsten Dampfer nach Santa Cruz gesandt, dort mit dem Ankunftstempel von Santa Cruz d'Teneriffa vom 19. Mai (Maschinenstempel) versehen und dann erst an den eigentlichen Bestimmungsort weitergeleitet."
(Der 19. Mai ist natürlich ein Druckfehler: die Post kam einen Monat später in Santa Cruz an …)

Dazu kann ich eventuell etwas zeigen ...
Polarfahrtsucher hat geschrieben:P.S. Habe es geschafft hier Bilder hochzuladen, allerdings keine ideale Lösung :!:

… wenn ich es mit Klaus' Anleitung schaffe …

Bild
Sieger 57.Q)

Eine Karte, die aus dem schönen Mecklenburg kommend per Flugzeug von Berlin nach Sevilla befördert wurde, um dort das Luftschiff zu erreichen.
Es fehlt der Ankunftstempel aus Praia vom 21. Mai 1930.

Dafür findet sich auf der Rückseite ein kaum leserlicher Ankunftstempel ….
Bild

… aus Santa Cruz de Tenerife vom 19. Juni 1930. Die gesamte aus Berlin kommende Post mit Leitweg "Santa Cruz" wurde versehentlich nicht abgeworfen sondern erst in Recife entladen. Dort wurde sie ohne postalische Behandlung (kein Transitstempel) per Postdampfer nach Teneriffa zurückgeschickt.
Also handelt es sich streng genommen um Post nach Pernambuco. Aber da es die gesamte Berliner Post betraf, vergeben sowohl Michel als auch Sieger eigene Nummern: 63 I)c. bzw. 57.Q)

Viele Grüße
Alfred
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon Alfred » 3. Jul 2017, 16:51

Hallo zusammen,

genau genommen gehört mein nächster Beleg nicht zur „Berliner Post“, aber mit dem Anschlussflug aus Berlin wurde er ebenfalls befördert:

Bild
Sieger 58.Da)

Genau genommen sind sie ziemlich langweilig, die fast identisch aussehenden Briefe und Postkarten, die dem Junkers-Flugzeug aus Berlin bei seiner Zwischenlandung in Barcelona von (sehr wahrscheinlich) einem einzigen Auflieferer mitgegeben wurden. Die Zeit zwischen der Landung des Flugzeugs aus Berlin und dem Aufstieg ‚Graf Zeppelins’ am Morgen des 20. Mai 1930 war zu knapp für eine postalische Behandlung bei der spanischen Post - der spanische Bestätigungsstempel konnte nicht mehr abgeschlagen werden – zur Kennzeichnung der Luftschiff-Beförderung wurde daher diese Barcelona-Post an Bord mit dem deutschen Sonderstempel versehen.

Interessant ist im Zusammenhang mit den oben genannten Informationen die Rückseite:Bild

Dass wir hier den Ankunftstempel aus Praia vom 21. Mai 1930 sehen, war eigentlich nicht zu erwarten. Anhand der im Berezowski-Handbuch enthaltenen Informationen bezüglich des Abwurfs über Praia war eigentlich der Santa-Cruz-Ankunftstempel vom 19. Juni zu erwarten gewesen (was für „normale“ spanische Belege mit Spanischem Sonderstempel auch zutrifft).

Wo liegt der Unterschied?
Denkbar wäre Folgendes:
die mit dem Flugzeug aus Berlin kurzfristig ins Luftschiff eingeladene Post wurde nicht rechtzeitig vor dem Praia-Abwurf in die jeweiligen Etappen-Postsäcke einsortiert und wurde deshalb nach Recife transportiert.
Da aber die Barcelona-Post im Bordpostamt eine Sonderbehandlung erfuhr - sie erhielt den deutschen Sonderbestätigungsstempel -, konnte sie bei dieser Gelegenheit noch rechtzeitig vor dem Abwurf sortiert werden.
So stelle ich mir das jedenfalls vor …

Viele Grüße
Alfred
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon TALLTREES » 5. Jul 2017, 19:35

Hello. I too have a Postcard addressed to the same person " Senor Don. Wasmer", Sao Paulo, Brazil. (Sieger 58.Dc) identical layout to Alfred's cover which could have been sent at the same time?. typed again in Red ink, with fancy Barcelona "17.MAY.30.10N cancel, German Confirmation stamp, but this time the leg of the trip was "SEVILLA - RIO de JANEIRO" with Purple CORREIO-AÉREO - RIO DE JANEIRO arrival stamp ( 25 MAI 1930).
Talltrees.
(PS) Again i have tried to upload picture without any success) :cry:
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon Alfred » 14. Jul 2017, 19:26

Hello TALLTREES,

Good to hear from you! Sorry for the delay answering your last comment - i was "offline" for a few days.

TALLTREES hat geschrieben:Hello. I too have a Postcard addressed to the same person " Senor Don. Wasmer", Sao Paulo, Brazil. (Sieger 58.Dc) identical layout to Alfred's cover which could have been sent at the same time?. typed again in Red ink, with fancy Barcelona "17.MAY.30.10N cancel, German Confirmation stamp, but this time the leg of the trip was "SEVILLA - RIO de JANEIRO" with Purple CORREIO-AÉREO - RIO DE JANEIRO arrival stamp ( 25 MAI 1930).


That's a really interesting topic: there are Wasmer-Cards and letters from Barcelona addressed to Santa Cruz, Pernambuco, Rio de Janeiro, Havanna, Lakehurst and Sevilla (round trip) - some of them are really rare (Havanna!), but i never saw a card or cover with an arrival-stamp of Recife (Pernambuco) ...

Bild
Bild
… they are addressed to Pernabuco, but unloaded in Rio!

TALLTREES hat geschrieben:(PS) Again i have tried to upload picture without any success) :cry:


I'm sorry, that i can't help you. My only way to show pictures is, using the links from other forums, where i have showed the pictures earlier. I am not able, to show pictures, which i didn't show elsewhere before.

Best greetings
Alfred
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon Alfred » 27. Jul 2017, 15:49

Hallo zusammen,

Schade, dass auch dieser Thread schon wieder "von der Bildfläche verschwunden" ist …
Trotzdem möchte ich gerne hier noch etwas weitermachen (die Hoffnung stirbt zuletzt …)

Nach der Post nach Praia - Siegernr 57.Q) folgt die Post nach Recife - 57.R).
Trotz der relativ unauffälligen Bewertung dieser Variante in den Katalogen findet man solche Belege selten: in meiner Sammlung finden sich ganze zwei Belege; von der Post nach Rio de Janeiro (Sieger 57.T) ein Vielfaches.

Bild
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Wie ihr seht, sieht mein Brief schon etwas mitgenommen aus, aber er gefällt mir zumindest so lange, bis ich einen besseren finde …

Viele Grüße
Alfred
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Re: "Berliner Post" - Zuleitung per Anschlussflug Berlin-Sev

Beitragvon Alfred » 23. Sep 2017, 14:36

Hallo zusammen,

mein Vorhaben, hier die Besonderheiten der "Berliner Post", den aus Berlin per Flugzeug nach Sevilla zugeleiteten Poststücken für die Südamerikafahrt 1930 zu thematisieren, möchte ich gerne noch etwas fortsetzen. "Keine besonderen Vorkommnisse" gibt es bei der nächsten Leitwegsvorgabe, der zum Abwurf über Bahia bestimmten Post - im Gegensatz zur Post nach Santa Cruz (bzw. nach Praia) sind diese Belege richtig behandelt worden.

Bild
Sieger 57.S) bzw. Michel 64I)c.

Von dieser Postkarte des Wiener Händlers Frischer, dem wir eine große Anzahl seltener Zeppelinpost verdanken, gibt es eine ganze Reihe „Dubletten“, die hin und wieder in Auktionen auftauchen. Allerdings habe ich außer "Frischer-Karten" noch nicht viele andere Varianten der Siegernr. 57.S) gesehen. Vielleicht kann hier jemand andere Belege – z.B. Briefe - dieser Etappe zeigen?

Viele Grüße
Alfred (balf_de)
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